Verlegehinweise

MAHORA® Dielestein-Platten sind Betonprodukte, deren Erscheinungsbild alten, gebrauchten Holzdielen entsprechen. Die verlegte Fläche verliert im Laufe der Zeit etwas von ihrer Farbintensität und es bleiben dauerhaft typisch dezentere Farben, in diesem Fall "Mooreiche" und "Meranti". Dies ist kein Grund zur Beunruhigung und auch kein Reklamationsgrund.

Zum charakteristischen Erscheinungsbild der Dielenstein-Platten gehört auch, dass sie genauso wie alte Holzdielen nicht planeben und überall gleich stark, sondern rustikal und ungleichmäßig sind. Diese Unregelmäßigkeiten sind bei der Verlegung, wie bei alten Holzdielen, mittels eines geeigneten Plattenbettes und Verlegetechnik auszugleichen.

Die Platten dürfen aufgrund ihrer geringen Stärke auf keinen Fall abgerüttelt werden!

Platten dieses Typs dürfen nicht für überfahrbare Flächen eingesetzt werden. Angelieferte Platten nach Augenschein prüfen. Etwaige Mengen- und Qualitätsdifferenzen vor dem Einbau klären. Platten mit sichtbaren Mängeln dürfen nicht eingebaut werden!

Verlegung

Ein tragfähiger, wasserdurchlässiger Untergrund ist die absolute Voraussetzung für jegliche Art der Verlegung. Das Planum sollte bereits ein Gefälle von mindestens 2 % in Richtung der Entwässerung aufweisen.

Es ist eine ausreichende Schotterschicht einzubringen und mit geeignetem Verdichtungsgerät zu verdichten. Auch an der Oberseite des Schotterplanums muss ein Gefälle von mind. 2 % in Richtung Entwässerung vorhanden sein. Frostbeständiges Sand – Splittgemisch 0-5 mm / 1-3 mm mittels Abziehlehren als Bettung in einer Stärke von ca. 3-5 cm in die gewünschte Ebene aufbringen und die Dielenstein-Platten mit dem ausgewählten Fugenbild verlegen, wobei eine Mindestfuge von 5-8 mm eingehalten werden sollte. Fassen Sie die zu belegende Fläche mit entsprechenden Randelementen ein (z.B. PAVE-EDGE LIGHT).

Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die zulässigen Höhentoleranzen von +- 4 mm bereits beim Verlegen mit der Bettung ausgeglichen werden. Die Platten sollten lediglich mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer "vorsichtig" eingeklopft werden.Die Fugen werden mit dem verwendeten Bettungsmaterial verfüllt, wobei zu beachten ist, dass die Fuge wasserdurchlässig bleibt (keine Feinstanteile mit einkehren).

Verlegehinweise (PDF)

 

 

Verlegehinweise